Von Granada aus, setzen wir unsere Reise in Richtung Osten fort. Am Nordrand der Sierra Nevada entlang, rechter Hand die imposanten schneebedeckten Berge, fahren wir 60 landschaftlich reizvolle Kilometer bis zum Städtchen Guadix.

Unser Besichtigungsdrang ist offensichtlich noch nicht gestillt und so gönnen wir uns einen nachmittäglichen Stadtrundgang. Der Stadt wirbt mit Monumenten aus römischer, maurischer und mittelalterlicher Zeit, doch nur wenige Straßenzüge um die Kathedrale herum sind aufgehübscht, die meisten Baudenkmäler des Ortes sind dem Verfall überlassen.




Déjà-vu: Menschen, die in Höhlen leben. In der Navarra sind uns in den Berg gehauene Behausungen begegnet und in Granadas Stadtteil Sacromonte ebenso. In Guadix und Umgebung finden wir viele Portale vor und Schornsteine auf Hügeln. Tolkiens Inspiration für Hobbithöhlen im Auenland?


Schlafplatz: große triste Asphaltfläche mit Hinterhofflair, immerhin „Aussich op d’r Dom“ und kostenlose Ver- und Entsorgungsmöglichkeit
